7 Tipps für das Homeoffice in Corona-Zeiten


27. April 2020 in von Michael Gottron

Da das Thema im Homeoffice arbeiten ja momentan sehr aktuell ist, wollte ich dazu ein paar Tipps geben und meine eigenen Erfahrungen mit einbringen.

1.Suchen Sie sich einen festen Arbeitsplatz

Ich arbeite regelmäßig im Homeoffice, und habe deswegen tagsüber einen Raum dafür reserviert, der somit als mein Büro fungiert. So habe ich meinen festen Arbeitsplatz und mit einem Schreibtisch und einem externem Bildschirm auch eine passende Arbeitsatmosphäre.

Zu Zeiten, zu denen unser Sohn zuhause ist, kann ich also auch mal die Tür zumachen um in Ruhe arbeiten zu können.

Das mit der geschlossenen Tür funktioniert zwar nicht immer, aber es ist ihm zumindest ziemlich klar, dass er in dem Moment nicht reinkommen sollte.

2. Bin ich bereit? Was ziehe ich im Homeoffice an?

Für mich ist es wichtig, meine morgendliche Routine zu haben, und dazu gehört es auch, beim Arbeiten normal angezogen zu sein. Mich im Schlafanzug an den Computer zu setzen geht nicht, so bin ich nicht wirklich arbeitsbereit und kann somit schlecht vom Privatmodus auf den Arbeitsmodus umschalten.

Ich mache zwar selten Videokonferenzen, aber ich benötige das für mich selbst und fühle mich damit einfach besser.

3. Wie kommuniziere ich am besten  

Wenn man im Homeoffice sitzt kann man ja schlecht mal eben zum Kollegen gehen und man trifft ihn auch nicht an der Kaffeemaschine. Deswegen benötigt man andere Kommunikationsmittel.

Ob dies jetzt nur die reinen E-Mails sind oder man sich über Anrufe, Sofortnachrichtendienste oder Video-Chats mit den Kollegen oder Geschäftspartnern in Verbindung setzt, muss natürlich jeder für sich selbst am besten herausfinden. Hängt sicherlich auch damit zusammen, wie intensiv man mit jemanden zusammen arbeitet.

Um mal eben schnell was mitzuteilen, finde ich, eignet sich so etwas wie zum Beispiel Skype ganz gut. Da ich selbst kein großer Fan von Videochats bin, halte ich mich dann doch noch am ehesten ans Telefon. Geht schnell und es kommt seltener zu Missverständnissen wie wenn  man per E-Mail oder Chat kommuniziert.

Wenn es nicht so dringend ist, eignet sich die E-Mail eigentlich noch am besten.

4. Wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus?

Feste Arbeitszeiten und vom Homeoffice aus arbeiten klingt eigentlich nicht so, als ob man dies vereinbaren könnte.

Das hängt aber ganz bestimmt damit zusammen, ob man regelmäßig von zuhause arbeitet oder nicht. Wenn man öfters von zuhause arbeitet bekommt man seine eigene Routine und weiß wie man mit den Zeiten umgehen muss.

Wenn man hingegen mit Leuten arbeitet, die selbst keine festen Zeiten haben, dann wird dies natürlich schwierig.

Nachbarn haben mir die Tage vorgejammert, dass Sie von zuhause aus arbeiten müssen und ihr Arbeitstag überhaupt nicht aufhört. Da nun alle von zuhause arbeiten und sozusagen nicht die freie Zeit von der Arbeitszeit trennen können sind sie immer verfügbar und verbringen viel mehr Zeit mit der Arbeit als normalerweise.

Die zeitliche Routine die man selbst im Homeoffice erst einmal lernen muss, muss man also auch seinen Kommunikationspartnern vermitteln, damit diese es ab einer bestimmten Zeit  nicht mehr versuchen einen zu erreichen.

5. Man sollte sich Aufgaben für den Tag festlegen

Da man im Homeoffice doch sehr schnell abgelenkt werden kann ist es hilfreich sich eine Liste mit To-Dos für den Tag zu erstellen. Somit weiß man dann was man zu tun hat kann sich darauf fokussieren und dies abarbeiten.

Auf diese Art und Weise setzt man sich Ziele für den Tag und kann sich daran messen, ob man sie auch erreicht hat.

6. Gibt es Pausen im Homeoffice?

Mal eben einen Kaffee vor dem PC trinken ist ja in Ordnung. Das mit dem Essen vor dem Computer ist dann aber nicht so wirklich ideal.

Man sollte doch feste Pausen machen, in denen man dann auch abschalten kann und seinen Kopf wieder freibekommt. Man muss ja schließlich seine Batterien wieder aufladen um seine gesteckten Ziele zu erreichen.

Manche gehen dafür frische Luft schnappen. Andere schaffen es sogar zwischendurch Sport zu treiben. Wie man schlussendlich abschaltet ist einem selbst überlassen, man sollte es aber nicht vernachlässigen.

7. Was macht die Ablenkung?

Natürlich ist es einfacher in der Firma in seinem Büro zu sitzen um nicht abgelenkt zu werden.

Mein Sohn ist normalerweise auch nicht den ganzen Tag zuhause. Aber man sollte versuchen, der Familie beizubringen, dass wenn man an seinem Arbeitsplatz sitzt, man in diesem Moment nicht ansprechbar ist.

Vor allem wenn man telefoniert oder Videokonferenzen hält sollte es doch möglichst vermieden werden reinzureden oder reinzukommen.

Ist bei kleinen Kindern nicht so einfach, das ist schon klar, aber für die eigene Konzentration ist dies definitiv hilfreich.

Das Ganze führt aber natürlich auch zu lustigen Situationen, obwohl man das in dem Moment selbst nicht so empfindet, und passiert sogar bei BBC Live Übertragungen:

Hier finden Sie noch Tipps für eine effizientere Büroorganisation.

Photo by Michael Descharles on Unsplash

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