Remote-Work und die Vorteile für KMUs und Startups


24. November 2022 in von Michael Gottron
Mit Remote-Work besser die Mitarbeiter binden

Informationstechnologien nehmen in jeder Branche einen hohen Stellenwert ein, und die Abhängigkeit von digitalen Lösungen wächst täglich. Dies wirkte sich auch auf die Art und Weise aus, wie Mitarbeiter eingestellt werden. Das Thema Remote-Work ist eines der heißesten Themen unserer Zeit. Sollten Startups diese Gelegenheit in ihrem Geschäft implementieren? Gibt es wesentliche Vorteile bei der Nutzung von Remote-Arbeit?

3 Gründe, warum sich Mitarbeiter in Remote-Work lohnen

Startups und KMUs haben ständig darum gekämpft, ein Gleichgewicht zwischen dem Aufbau eines soliden Unternehmens und der Einhaltung eines knappen Budgets zu finden. Daher suchen sie immer nach Integrationsmöglichkeiten, um die Effizienz zu steigern und Erfolge zu erzielen. Vor diesem Hintergrund erobert der Trend zur Fernarbeit schrittweise den Markt.

Remote Work wird nicht nur in Europa und den USA immer beliebter. Wer immer noch glaubt, ortsunabhängiges Arbeiten sei nur ein attraktives Extra, dem dürften die neusten technologischen Entwicklungen kaum bekannt sein.

Eine jährliche Umfrage, die von kompetenten Organisationen durchgeführt wurde, besagt, dass flexibles Arbeiten laut 76% der Befragten als „neue Normalität“ gilt, und dies ist für die meisten großen Unternehmen wie Google, Amazon und Microsoft offensichtlich, die ihr Modell auf Remote-Mitarbeiter ausweiten.

Dieser Übergang ist für große Unternehmen akzeptabel, aber ist er für Startups erfolgversprechend? Diese 3 Vorteile erklären, warum Startups Remote-Arbeit in ihr Geschäftsmodell integrieren sollten.

#1 Uneingeschränkter Zugang zu hochqualifizierten Spezialisten

Aufgrund der dynamischen und sich schnell entwickelnden Natur des Geschäfts ist es für ein Startup besonders wichtig, die richtigen Mitarbeiter zu haben. Hier sind die Top-Fähigkeiten, die potenzielle „Einhörner“ brauchen:

-Flexibilität

-Multitasking

-Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen

-Fertigkeit, unter Stress zu arbeiten

Die Auswahl qualifizierter Mitarbeiter ist für KMUs und Startups aufgrund des ständigen Geld- und Zeitmangels entscheidend. Allerdings ist die Wiederholung des Einstellungsprozesses oft ein Problem.

Mit der Verbreitung von Fernarbeit kann zu erschwinglichen Kosten auf vielfältigere Talente zugegriffen werden. Darüber hinaus haben Unternehmen die Möglichkeit, mit Fachleuten aus der ganzen Welt zusammenzuarbeiten. Der Prozess der Einstellung von Remote-Mitarbeitern ist dank digitaler Technologien viel schneller, effizienter und zeitsparender.

#2 Effizienter Mitteleinsatz

Eine der größten Herausforderungen für Startups ist die Kostensenkung. Die Umstellung auf Remote-Arbeit kann ihnen helfen, frühzeitig Geld zu sparen:

-es sind keine neuen Investitionen in materielles Eigentum erforderlich

-Gemeinkosten und allgemeine Wartung fallen für Remote-Mitarbeiter weg

-keine Personalnebenkosten, da den Mitarbeitern keine Kosten für Kraftstoff, Versicherung oder Reisekosten erstattet werden müssen

Mit der Möglichkeit, ohne geografische Einschränkungen aus verschiedenen Regionen der Welt, in denen die Lebenshaltungskosten niedriger sind, einzustellen, können Unternehmen Mitarbeiter zu einem niedrigeren Preis bekommen. Dies führt auch zu größeren Einsparungen und einem verbesserten ROI.

Mit den eingesparten Mitteln können Startups zum Beispiel die Informationssicherheit verbessern. Mit der Zunahme der Cyberkriminalität ist die Verwendung eines hochwertigen Proxys zu einer Notwendigkeit geworden. Wie viel kostet ein Proxy? Das hängt vom Dienstanbieter ab. Dies ist jedoch der Fall, in dem es sich nicht lohnt zu sparen.

#3 Eine kreativere und produktivere Belegschaft

Flexible Arbeitszeiten und -standorte helfen Startups, innovativ zu sein und die Produktivität ihres Unternehmens zu steigern. Dank des Komforts, vom Homeoffice aus zu arbeiten, entstehen durch entspanntes Denken oft tiefere kreative Ideen.

Eine Stanford-Studie ergab auch, dass Remote-Arbeiter 13% produktiver waren als herkömmliche Büroangestellte. Dies wiederum ist für Startups äußerst vorteilhaft, da es mehr Verantwortlichkeiten und einen höheren Bedarf an Überexperimenten gibt.

Letztendlich macht Remote-Work die Mitarbeiter selbstbewusster und glücklicher

Remote-Work führt zu größerer Autonomie der Mitarbeiter und der Freiheit, im Team nach dem persönlichen Biorhythmus jedes Mitarbeiters zu arbeiten. Diese Flexibilität gilt als einer der größten Vorteile eines besseren persönlichen Zeitmanagements und einer besseren Work-Life-Balance.

Es bietet auch einen weiteren großen Vorteil bei der Verbesserung der Mitarbeitergesundheit: Eine Studie von Owl Labs ergab, dass 80% der Befragten von weniger Stress bei der Arbeit von zu Hause aus berichteten.

Während viele argumentieren mögen, dass Remote-Arbeit zu schlechter Kommunikation und Management führt, ist es in der Praxis noch einfacher, virtuell zu kommunizieren als im Büro. Dank moderner Kommunikationstechnologien kann ein Team jeder Größe ständig miteinander in Kontakt bleiben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit jedem Teammitglied persönlich zu kommunizieren. In puncto Verwaltung und Management ist es heute dank Software-Innovationen möglich, die Aufgaben der Mitarbeiter mit verschiedenen Anwendungen ohne Aufwand und unnötigen Druck zu steuern.

All diese Faktoren tragen zu erhöhter Mitarbeiterloyalität und Arbeitszufriedenheit bei, was zu hohen Mitarbeiterbindungsraten führt. Dies ist zweifellos der Schlüssel für Startups, da die Bindung der motiviertesten Mitarbeiter ihr größtes Kapital ist.

Siehe dazu auch unseren Blogbeitrag Datensicherheit im Homeoffice

Photo: unsplash

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